Sun GlassFish Web Stack 1.5 Installation and Configuration Guide (German)

Dokumentation für die aktuelle Version (Sun GlassFish Web Stack 1.5) - Draft

Inhaltsverzeichnis


Sun GlassFish Web Stack Installations- und Konfigurationshandbuch

In diesem Dokument werden die Installation und die Konfigurierung von Sun GlassFish Web Stack und ihrer Komponenten auf Solaris- und Linux-Plattformen beschrieben.

Einleitung

Sun GlassFish Web Stack ist eine vollständige Open-Source-Webanwendungsplattform und setzt sich zusammen aus Apache, lighttpd, MySQL, PHP, Tomcat, Glassfish, Ruby und Python. Sie bietet den Support für Speichercaching (memcached), dynamisches Trace Debugging (DTrace), Xdebug und fortgeschrittenes PHP-Sicherheitssystem (Suhosin).

Sun GlassFish Web Stack ist verfügbar für Solaris, OpenSolaris und Red Hat Enterprise Linux.

Sun GlassFish Web Stack-Komponenten

In der Tabelle sind die primären Komponenten des Sun GlassFish Web Stack-Produktpakets aufgelistet.

Name der Komponente
Paketname
Verwendbare Plattform
Typ der Komponente
Version der Komponente
Homepage der Komponente
Apache-Server
sun-apache22
Solaris/OpenSolaris/Linux
HTTP-Server
2.2.11 http://httpd.apache.org/
lighttpd sun-lighttpd14
Solaris/OpenSolaris/Linux
HTTP-Server
1.4.21 http://www.lighttpd.net/
Squid
sun-squid
Solaris/OpenSolaris/Linux
Proxy-Server
2.7.STABLE6
http://www.squid-cache.org/
MySQL
sun-mysql51
Solaris/OpenSolaris/Linux 
Datenbankserver
5.1.30
http://www.mysql.com/
MySQL
sun-mysql5
Solaris/OpenSolaris/Linux
Datenbankserver
5.0.67
http://www.mysql.com/
PHP sun-php52
Solaris/OpenSolaris/Linux
Sprache
5.2.9 http://www.php.net/
Ruby sun-ruby18
Solaris/OpenSolaris
Sprache 1.8.7 http://www.ruby-lang.org/en/
Python sun-python26
Solaris
Sprache 2.6.1 http://www.python.org/
Memcached sun-memcached
Solaris/OpenSolaris/Linux 
Caching-System
1.2.5 http://www.danga.com/memcached/
Apache Tomcat
sun-tomcat6
Solaris/OpenSolaris/Linux 
Anwendungsserver
6.0.18 http://tomcat.apache.org/
Sun GlassFish Web Stack Enterprise Manager
sun-wsadmin Solaris/Linux
Verwaltungswerkzeug
1.5
http://www.sun.com/software/solaris/amp/
Sun GlassFish Enterprise Server
sges Solaris/OpenSolaris/Linux
Anwendungsserver
2.1 http://www.sun.com/software/products/appsrvr/

Sun GlassFish Web Stack-Distributionen

Sun GlassFish Web Stack ist in zwei verschiedenen Distributionsversionen verfügbar.

  • Native Package-Version: Dies ist die nicht verschiebbare Version der Sun GlassFish Web Stack-Distribution. Sie kann nur in den Systemverzeichnissen installiert werden, die im Abschnitt Sun GlassFish Web Stack-Verzeichnislayout aufgeführt sind. In diesem Handbuch wird standardmäßig die Native Package-Version behandelt.
  • Unbundled IPS/pkg(5)-Distribution: Diese Distribution basiert auf dem Image Packaging System (IPS). Diese Distribution kann in einem von Ihnen frei gewählten Verzeichnis installiert werden.

Die Unbundled IPS/pkg(5)-Distribution bietet die folgenden wesentlichen Vorteile:

  • Non-Root-Installation : Ermöglicht die Installation von Sun GlassFish Web Stack ohne Root- oder Administrator-Rechte.
  • Verschiebbare Installation : Ermöglicht die Installation mehrerer Sun GlassFish Web Stack-Kopien auf dem gleichen System.
  • Vereinfachtes Add-On-System : Vereinfachter Mechanismus bei der Installation, Aktualisierung und Deinstallation von Komponenten.

Installieren von GlassFish Web Stack

In diesem Abschnitt wird die Installation von Sun GlassFish Web Stack auf den Plattformen Solaris, OpenSolaris und Linux beschrieben.

Benutzerberechtigungen

In diesem Abschnitt werden die Benutzerberechtigungen erläutert, die zur Installation von Sun GlassFish Web Stack erforderlich sind.

Native Package-Version

Um die Installation der Native Package-Version durchzuführen, sind Systemadministrator- oder Root-Rechte erforderlich.

Unbundled IPS/pkg(5)-Distribution

Die Unbundled IPS/pkg) - Distribution von Sun GlassFish Web Stack kann mit oder ohne Administrator - oder Root-Rechte installiert werden. Wenn als Root-Benutzer installiert wird, stimmen Datei- und Verzeichniseigentumsrechte sowie die -Laufzeitidentität mit einer Native-Package-Installation überein (z. B. webservd für Apache oder Lighttpd). Wenn die erforderliche Daemon-Benutzer-ID noch nicht existiert, schlägt die Installation fehl und der Benutzer wird dazu aufgefordert, sie manuell zu erstellen. Wenn als Non-Root-Benutzer installiert wird, liegen die Eigentumsrechte für Dateien und Verzeichnisse bei dem Benutzer, der die Installation durchführt. Diese Identität wird dann auch als Laufzeitidentität verwendet.

Sun GlassFish Web Stack - Abhängigkeiten des Betriebssystems

Die Plattformen Solaris und Red Hat Enterprise Linux weisen plattformspezifische Abhängigkeiten auf. Installieren Sie zuerst die abhängigen Pakete. Die folgende Tabelle fasst die Abhängigkeiten für verschiedene Sun GlassFish Web Stack-Komponenten zusammen.

Hinweis
Dies ist keine vollständige Liste der Abhängigkeiten. Nur die wichtigen Pakete sind hier aufgeführt.
Warnung
Bei der Unbundled IPS/pkg(5)-Distribution des Sun GlassFish Web Stack-Installationsprogramms gibt es keine Möglichkeit, die Betriebssystemabhängigkeiten zu überprüfen. Sie müssen anhand der folgenden Abhängigkeiten-Tabelle eine Gegenprobe machen und alle erforderlichen abhängigen Pakete vor den jeweiligen Sun GlassFish Web Stack-Komponenten installieren.
Sun GlassFish Web Stack-Komponente
Wichtige Abhängigkeiten von Solaris
Wichtige Abhängigkeiten von Red Hat Enterprise Linux
Sun GlassFish Web Stack-Installationsprogramm 
SUNWPython
python
Apache HTTP-Server
SUNWlexpt, SUNWpr, SUNWtls, SUNWlibsasl, SUNWcry, SUNWpostgr-82-libs
expat, openldap, openssl, perl, postgresql-libs, sqlite 
lighttpd

openldap, openssl, pcre
Squid Proxy-Server
SUNWgss, SUNWkrbu, SUNWlibsasl, SUNWopenssl-libraries, SUNWpr, SUNWtls, SUNWperl584core openssl, openldap
MySQL
SUNWperl584core, SUNWopenssl-libraries
openssl
PHP
SUNWpostgr-82-libs, SUNWopenssl-libraries
curl, gmp, libidn, libXpm, pcre, postgresql-libs  
Memcached
None 
libevent
Apache Tomcat-Server
SUNWj5rt, SUNWj5dev 
JDK 5.0 oder höher
Sun GlassFish Web Enterprise Manager
SUNWopenssl-libraries sysstat, openssl
Hinweis
Bei der Version x86_64 von Red Hat Enterprise Linux ist Sun GlassFish Web Stack außerdem abhängig von der 32-Bit-Version der aufgelisteten Pakete.

Installieren von GlassFish Web Stack auf den Plattformen Solaris und Linux

Gehen Sie folgendermaßen vor, um Sun GlassFish Web Stack zu installieren

  1. Laden Sie das Sun GlassFish Web Stack-Paket von der Sun GlassFish Web Stack-Download-Seite herunter http://www.sun.com/systems/solutions/amp/getit.jsp. Die Download-Seite bietet Pakete für RedHat Enterprise Linux (x86 und x86_64) und Solaris (x86, x86_64 und Sparc). Laden Sie das für Ihre Plattform relevante Paket herunter.
  2. Extrahieren Sie die Datei tar.gz, die das Installationsprogramm für Sun GlassFish Web Stack enthält.
    gunzip -c xxx.tar.gz | tar xf - 

    Durch diesen Befehl werden die Web Stack-Installationsdateien in das aktuelle Verzeichnis expandiert. Wenn Sie möchten, können Sie diesen Schritt in einem temporären Verzeichnis ausführen.

  3. Führen Sie das Installationsskript aus, um mit der Installation zu beginnen. Die folgende Tabelle zeigt die verfügbaren Befehle des Installationsprogramms.
Befehle des Installationsprogramms
Beschreibung
Plattform
./install -h
Zeigt die verfügbaren Optionen des Installationsprogramms an.
Solaris/Linux
./install -v
Druckt die Debug-Informationen während der Installation.
Solaris/Linux
./install -X
Fügt dem Installationsbefehl die plattformspezifischen Optionen hinzu.
Solaris/Linux
./install -u
Aktualisiert Sun GlassFish Web Stack aus früheren Versionen.
Solaris/Linux
./install amp
Installiert den kompletten AMP-Stack, der sich aus Apache HTTP-Server, PHP und MySQL zusammensetzt.
Solaris/Linux
./install apache
Installiert den Apache HTTP-Server mit zusätzlichen Modulen, darunter mod_fcgid, mod_jk, mod_perl und mod_security2
Solaris/Linux
./install lighttpd
Installiert den Lighttpd-Webserver.
Solaris/Linux 
./install memcached
Installiert das Caching-System Memcached.
Solaris/Linux
./install mysql
Installiert den MySQL-Datenbankserver.
Solaris/Linux
./install php
Installiert den PHP-Sprachensupport und zusätzliche Erweiterungen, darunter apc, memcache und mysql.
Solaris/Linux
./install python
Installiert den Python-Sprachensupport.
Solaris
./install ruby
Installiert den Ruby-Sprachensupport.
Solaris
./install squid
Installiert den Squid-Proxy-Server.
Solaris/Linux
./install tomcat
Installiert den Apache Tomcat-Anwendungsserver.
Solaris/Linux
./install admin
Installiert Sun GlassFish Web Stack Enterprise Manager.
Solaris/Linux

Installieren des Sun GlassFish Enterprise-Servers

Der Sun GlassFish Enterprise-Server enthält sein eigenes Installationsprogramm und kann mithilfe des Installationsassistenten des GlassFish Enterprise-Servers installiert werden. Sie können den GlassFish Enterprise-Server installieren, indem Sie das Installationsprogramm im GUI-Modus ausführen:

./sges-2_1-solaris-sparc.bin auf der Plattform Solaris SPARC

./sges-2_1-solaris-i586.bin auf der Plattform Solaris x86

./sges-2_1-linux.bin auf der Linux-Plattform

Genauere Informationen finden Sie im Sun GlassFish Enterprise Server 2.1 Installationshandbuch.

Installieren von GlassFish Web Stack auf der Plattform OpenSolaris

Informationen zur Installation von Sun GlassFish Web Stack auf der Plattform OpenSolaris finden Sie im [Web Stack Getting Started Guide for OpenSolaris]

Installieren der Sun GlassFish Web Stack Unbundled IPS/pkg(5)-Distribution

Die Sun GlassFish Web Stack Unbundled IPS/pkg(5)-Distribution wird in Form einer minimierten Distribution geliefert. Ein kleiner Grundbestand an Web Stack-Komponenten ist vorinstalliert. Die verbleibenden Komponenten sind in einem netzwerkbasierten Repository verfügbar. Um zusätzliche Komponenten zu installieren oder installierte Komponenten zu aktualisieren, enthält die Web Stack-Distribution zur Hilfe bei der Installation sowohl eine Befehlszeilenschnittstelle (pkg) als auch eine grafische Benutzeroberfläche (updatetool).

Einrichten der Unbundled IPS/pkg(5)-Distribution für Sun GlassFish Web Stack

Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Unbundled IPS/pkg(5)-Distribution für Sun GlassFish Web Stack einzurichten

  1. Laden Sie das Paket Sun GlassFish Web Stack Unbundled IPS/pkg(5)-Distribution von der Sun GlassFish Web Stack-Download-Seite herunter http://www.sun.com/systems/solutions/amp/getit.jsp. Die Download-Seite bietet Pakete für RedHat Enterprise Linux (x86 und x86_64) und Solaris (x86, x86_64 und Sparc). Laden Sie das für Ihre Plattform relevante Paket herunter.
  2. Extrahieren Sie die Datei tar.gz, die die Sun GlassFish Web Stack Unbundled IPS/pkg(5)-Distribution enthält, an eine beliebige gewünschte Position. 
    gunzip -c webstack-image-* | tar xf - 
  3. Wechseln Sie in das Verzeichnis webstack-1.5 (Wenn Sie möchten, können Sie dieses Verzeichnis umbenennen). Dieses Verzeichnis wird zum Installationsverzeichnis für alle Sun GlassFish Web Stack-Komponenten. Sie können das Verzeichnis Ihren Wünschen entsprechend verschieben oder umbenennen. Dieses Verzeichnis enthält die folgenden wichtigen Binärdateien, die Sie verwenden, um Sun GlassFish Web Stack-Komponenten zu verwalten.
    • ./bin/pkg : Befehlszeilenschnittstelle für die Unbundled IPS/pkg(5)-Distribution.
    • ./bin/updatetool : Grafische Benutzeroberfläche für die Unbundled IPS/pkg(5)-Distribution.
    • ./bin/setup-webstack : Post-Installations-Dienstprogramm für die Unbundled IPS/pkg(5)-Distribution. Sie müssen es nach dem Installieren der Pakete über die Befehlszeilenschnittstelle ausführen.
Hinweis
Um Pakete mit der Unbundled IPS/pkg(5)-Distribution zu installieren und zu aktualisieren, benötigen Sie eine funktionierende Internetverbindung.

Verwenden der Befehlszeilenschnittstelle der Unbundled IPS/pkg(5)-Distribution

Sie können den Befehl ./bin/pkg verwenden, um Sun GlassFish Web Stack-Pakete von der Befehlszeile aus zu installieren. Die folgende Tabelle zeigt einige wichtige Befehle des Installationsprogramms.

Befehle des Installationsprogramms
Beschreibung
./bin/pkg --Hilfe
Löst den pkg-Befehl Hilfe aus.
./bin/pkg list -a
Listet alle verfügbaren Pakete und deren aktuellen Status auf
./bin/pkg install <gültiger Paketname>
Installiert das angegebene Sun GlassFish Web Stack-Paket.
Hinweis
Sie müssen ./bin/setup-webstack nach der Ausführung des Befehls {{./bin/pkg install}}ausführen.

Im Abschnitt Sun GlassFish Web Stack-Komponenten oder in der Befehlsliste -a finden Sie eine Liste gültiger Paketnamen.

Weitere Informationen zum Befehl pkg finden Sie auf der pkg(5)-Handbuchseite und im Update-Center-Wiki.

Verwenden der Benutzeroberfläche der Unbundled IPS/pkg(5)-Distribution

Die Sun GlassFish Web Stack Unbundled IPS/pkg(5)-Distribution wird mit einer Benutzeroberfläche geliefert, die auch als Updatetool bezeichnet wird. Updatetool kann durch folgenden Befehl aufgerufen werden:

./bin/updatetool 

Sie können mit Updatetool die folgenden Aufgaben durchführen:

  • Neue Add-On-Pakete installieren
  • Paketaktualisierungen verwalten
  • Informationen zu den installierten Paketen anzeigen

Um Pakete zu installieren, klicken Sie auf das Element 'Verfügbare Add-Ons' auf der Seitenleiste. Wählen Sie die Pakete aus, die Sie installieren möchten, und klicken Sie auf den grünen 'Installieren'-Pfeil.

Um Pakete zu aktualisieren, klicken Sie auf das Element 'Verfügbare Aktualisierungen' auf der Seitenleiste. Wählen Sie die Pakete aus, die Sie aktualisieren wollen und klicken Sie auf den grünen 'Aktualisieren'-Pfeil.

Weitere Informationen zum Updatetool finden Sie in der Onlinehilfe. Zugang zur Onlinehilfe erhält man durch Anklicken von 'Hilfe > Inhalt' auf der Hauptmenüleiste.

Aufrüsten auf Sun GlassFish Web Stack 1.5

Sun GlassFish Web Stack 1.5 umfasst eine Reihe wichtiger Fehlerbehebungen, Sicherheitsaktualisierungen und aktualisierter Komponenten. Weitere Informationen finden Sie in den Sun GlassFish Web Stack 1.5 Versionshinweisen .

Sie können den Installationsbefehl mit -u-Schalter verwenden, um eine automatische Aktualisierung aller installierten Pakete von Sun GlassFish Web Stack durchzuführen.

./install -u 
Warnung
Die Aufrüstung unter Verwendung des Systempaket-Verwaltungswerkzeugs wird nicht unterstützt und kann zur Beschädigung der Software führen.
Hinweis
Sie können die Pakete der Versionen 1.4 und 1.5 nicht nebeneinander betreiben. Sie müssen alle installierten Komponenten aufrüsten.

Verwalten von Sun GlassFish Web Stack-Diensten

Mit Sun GlassFish Web Stack wird eine Reihe von Diensten auf dem System installiert. Die folgende Tabelle führt die Sun GlassFish Web Stack-Dienste und ihre Start-/Stopp-Befehle auf.

Name des Dienstes
Beschreibung
Dienst Aktiveren-/Inaktivieren-Befehl (Solaris)
Dienst Start-/Stopp-Befehl (Linux)
Dienst Start-/Stopp-Befehl (Unbundled IPS/pkg(5))
httpd
Apache Webserver
svcadm enable sun-apache22
svcadm disable sun-apache22
/sbin/service sun-apache22 start
/sbin/service sun-apache22 stop
OPT_ROOT/bin/sun-apache22 start
OPT_ROOT/bin/sun-apache22 stop
lighttpd
Lighttpd-Webserver
svcadm enable sun-lighttpd14
svcadm disable sun-lighttpd14
/sbin/service sun-lighttpd14 start
/sbin/service sun-lighttpd14 stop
OPT_ROOT/bin/sun-lighttpd14 start
OPT_ROOT/bin/sun-lighttpd14 stop
mysqld MySQL-Datenbankserver
svcadm enable sun-mysql51
svcadm disable sun-mysql51
/sbin/service start sun-mysql51 start
/sbin/service stop sun-mysql51 stop
OPT_ROOT/bin/sun-mysql51 start
OPT_ROOT/bin/sun-mysql51 stop
Memcached
memcached Caching-Server
svcadm enable sun-memcached
svcadm enable sun-Memcached
/sbin/service sun-memcached start
/sbin/service sun-memcached stop
OPT_ROOT/bin/sun-memcached start
OPT_ROOT/bin/sun-memcached stop
squid
Squid Proxy-Server
svcadm enable sun-squid
svcadm disable sun-squid
/sbin/service sun-squid start
/sbin/service sun-squid stop
OPT_ROOT/bin/sun-squid start
OPT_ROOT/bin/sun-squid stop
tomcat
Tomcat-Anwendungsserver
svcadm enable sun-tomcat6
svcadm disable sun-tomcat6
/sbin/service sun-tomcat6 start
/sbin/service sun-tomcat6 stop
OPT_ROOT/bin/sun-tomcat6 start
OPT_ROOT/bin/sun-tomcat6 stop

       

Automatisches Starten von Diensten unter Linux

Unter Linux führt das Starten oder Stoppen eines Dienstes lediglich dazu, dass der Dienst für diejenige Systemsitzung gestartet oder gestoppt wird, in der der Befehl ausgeführt wurde. Um einen Dienst unter Linux automatisch zu starten, muss er in den Standard-Runlevel des Systems eingegeben werden.

Um zum Beispiel Apache Webserver in Runlevel 3 und 5 einzugeben, können die folgenden Befehle verwendet werden:

chkconfig --level 35 sun-apache22 on 

Sun GlassFish Web Stack-Verzeichnislayout

In diesem Abschnitt wird das Verzeichnislayout von Sun GlassFish Web Stack-Komponenten vorgestellt. Sun GlassFish Web Stack-Dateien werden in drei verschiedenen Verzeichnissen installiert:

OPT_ROOT: Verzeichnis Anwendungsinstallation.

ETC_ROOT: Verzeichnis Anwendungskonfiguration.

VAR_ROOT: Verzeichnis Anwendungsdaten.

Die Verzeichnispfade sind von Plattform zu Plattform verschieden. Die folgende Tabelle führt die Verzeichnispositionen für die Plattformen Solaris, Linux und OpenSolaris auf.

Plattform
OPT_ROOT
ETC_ROOT
VAR_ROOT
Solaris
/opt/webstack
/etc/opt/webstack
/var/opt/webstack
Linux
/opt/sun/webstack
/etc/opt/sun/webstack
/var/opt/sun/webstack
OpenSolaris
/usr
/etc
/var
Unbundled IPS/pkg(5)
.
/etc
/var

Apache HTTP-Serverdateien

In der folgenden Liste wird das Verzeichnislyout für den Apache HTTP-Server und zusätzliche Plug-In-Module beschrieben:

Verzeichnis/Datei
Beschreibung
ETC_ROOT/apache2/2.2/httpd.conf Dies ist die Hauptkonfigurationsdatei für den Apache HTTP-Server.  
ETC_ROOT/apache2/2.2/conf.d/modules-32.load Enthält zusätzliche Serverkonfigurationsdateien. Standardmäßig lädt der Server alle .conf-Dateien, die in diesem Verzeichnis enthalten sind. Enthält außerdem eine Konfigurationsdatei modules -32.load mit LoadModule -Direktive zum Laden der 32-bundled Apache HTTP-Server-Module.
Diese Datei muss bearbeitet werden, um Module zu deaktivieren, die standardmäßig geladen werden.
 
ETC_ROOT/apache2/2.2/conf.d/modules-64.load Enthält zusätzliche Serverkonfigurationsdateien. Standardmäßig lädt der Server alle .conf-Dateien, die in diesem Verzeichnis enthalten sind. Enthält außerdem 2 zusätzliche Ladekonfigurationsdateien modules-64.load mit LoadModule -Direktive zum Laden der 64-bundled Apache HTTP-Server Module.
Diese Datei muss bearbeitet werden, um Module zu deaktivieren, die standardmäßig geladen werden.
 
ETC_ROOT/apache2/2.2/envvars Enthält die Umgebungseinstellungen, die der Server beim Start verwendet.
 
ETC_ROOT/apache2/2.2/samples-conf.d Enthält .conf -Beispieldateien. Diese sind in der Hauptkonfigurationsdatei nicht enthalten. Um eine Beispieldatei zu verwenden, kopieren Sie sie in das Verzeichnis conf.d und modifizieren Sie sie nach Bedarf.  
OPT_ROOT/apache2/2.2/bin Enthält sowohl die ausführbaren Dateien 32-bit httpd(Prefork MPM) und httpd.worker(Worker MPM) als auch andere Dienstprogramme.  
OPT_ROOT/apache2/2.2/bin/64 Enthält sowohl die ausführbaren Dateien 64-bit httpd (Prefork MPM) und httpd.worker (Worker MPM) als auch andere Dienstprogramme.  
OPT_ROOT/apache2/2.2/manual Enthält das Apache HTTP-Serverhandbuch im HTML-Format.  
OPT_ROOT/apache2/2.2/include Enthält die Apache HTTP-Server Header-Dateien, die benötigt werden, um mit apxs(8) zusätzliche Plug-In-Module zu erstellen.  
OPT_ROOT/apache2/2.2/libexec Enthält ladbare 32-bit-Module (DSOs), die mit dem Server geliefert werden.  
OPT_ROOT/apache2/2.2/libexec/64 Enthält ladbare 64-bit-Module (DSOs), die mit dem Server geliefert werden.  
OPT_ROOT/apache2/2.2/man Enthält Handbuch-Seiten für Server, Dienstprogramme und mod_perl (falls installiert). Fügen Sie dieses Verzeichnis Ihrem MANPATH hinzu, um die Online-Dokumentation zu lesen.  
OPT_ROOT/apache2/2.2/lib Enthält die 32-bit Apache HTTP-Server Kernbibliotheken, darunter APR und APR-Util.  
OPT_ROOT/apache2/2.2/lib/64 Enthält die 64-bit Apache HTTP-Server Kernbibliotheken, darunter APR und APR-Util.  
OPT_ROOT/apache2/2.2/lib/perl Enthält die 32-bit-Module und -Bibliotheksdateien, die von der mod_perl -Erweiterung (falls installiert) des Apache HTTP-Servers verwendet werden.  
VAR_ROOT/apache2/2.2/cgi-bin Standardspeicherort für die CGI-Skripte. Kann geändert werden durch Modifizieren der Datei httpd.conf und Neustart des Servers.  
VAR_ROOT/apache2/2.2/htdocs Standard-Root für Dokumente. Kann geändert werden durch Modifizieren der Datei httpd.conf und Neustart des Servers.  
VAR_ROOT/apache2/2.2/icons Vom Server verwendete Symbole. Benutzer können diese Symbole ändern, um die Indizierung origineller zu gestalten. ETC_ROOT/samples-conf.d/autoindex.conf enthält Musterbeispiele.  
VAR_ROOT/apache2/2.2/libexec Platzhalter für 32-bit-Benutzermodule für Apache. Alle 32-bit-Module, die über apxs(8) hinzugefügt werden, werden in dieses Verzeichnis kopiert.  
VAR_ROOT/apache2/2.2/libexec/64 Platzhalter für 64-bit-Module für den Apache HTTP-Server. Alle 64-bit-Module, die über apxs(8) hinzugefügt werden, werden in dieses Verzeichnis kopiert.  
VAR_ROOT/apache2/2.2/logs Enthält Serverprotokolldateien. Die Formate, Namen und Positionen der Dateien in diesem Verzeichnis können durch verschiedene Konfigurationsanweisungen in der Datei httpd.conf entfernen.  
VAR_ROOT/apache2/2.2/proxy Verzeichnis, in dem Seiten zwischengespeichert werden, wenn die Caching-Funktion mod_disk_cache.  

Die Module mod_fcgid, mod_jk,mod_security und mod_dtrace werden mit dem Apache HTTP-Server vorinstalliert. Weitere Informationen zu diesen Modulen finden Sie unter http://fastcgi.coremail.cn/doc.htm, http://tomcat.apache.org/connectors-doc/generic_howto/quick.html, http://www.modsecurity.org/documentation/index.htmlund http://prefetch.net/projects/apache_modtrace/mod_dtrace.c

MySQL-Datenbankdateien

In der folgenden Liste wird das Verzeichnislayout für den MySQL-Datenbankserver beschrieben.

Verzeichnis/Datei
Beschreibung
OPT_ROOT/mysql/5.1/bin Enthält Binärdateien und Skripte.
OPT_ROOT/mysql/5.1/lib Enthält Bibliotheken für die Client-API.
OPT_ROOT/mysql/5.1/include Enthält Header-Dateien für die Client-API.
OPT_ROOT/mysql/5.1/man/man1 Handbuchseiten für Client-Programme.
OPT_ROOT/mysql/5.1/man/man8 Handbuchseiten für Serverprogramme.
OPT_ROOT/mysql/5.1/share Gemeinsam benutzte Daten: Land, Zeitzone.
OPT_ROOT/mysql/5.1/docs Enthält HTML-Dokumentation.
OPT_ROOT/mysql/5.1/mysql-test Enthält MySQL-Testprogramme.
OPT_ROOT/mysql/5.1/sql-bench SQL-Benchmark-Test.
OPT_ROOT/mysql/5.1/share/mysql Enthält Internationalisierungs-(I18N-)Dateien, Beispielkonfigurationsdateien und Dienstprogrammskripte.
VAR_ROOT/mysql/5.1/data Standard-Datenbankdatenverzeichnis.
ETC_ROOT/mysql/5.1 Enthält die MySQL-Konfigurationsdatei.
OPT_ROOT/mysql/5.1/bin/mysql Ausführbare Datei Client.
OPT_ROOT/mysql/5.1/bin/mysqld Ausführbare Datei Server.

PHP-Dateien

In der folgenden Liste wird das Verzeichnislayout für PHP beschrieben:

Verzeichnis/Datei
Beschreibung
OPT_ROOT/php/5.2/bin Enthält ausführbare PHP-Dateien.
OPT_ROOT/php/5.2/lib Enthält PHP-Bibliotheksdateien.
OPT_ROOT/php/5.2/modules Enthält Module für PHP-Erweiterungen.
OPT_ROOT/apache2/2.2/libexec Enthält die PHP-Module für Apache 2 (32-bit) prefork MPM und den Modulnamen ismod_php.so.
OPT_ROOT/php/5.2 Enthält die Standard-Konfigurationsdatei (php.ini).
ETC_ROOT/php/5.2/conf.d Enthält erweiterungsspezifische INI-Dateien für jede PHP-Erweiterung. Hier können Sie verschiedene Erweiterungen, die im Paket enthalten sind, aktivieren oder deaktivieren.
Hinweis
Die PHP-Erweiterungen, wie z. B. APC, DTrace, XDebug, suhosin}}und {{tcpwrap  sind standardmäßig inaktiviert. Um diese Erweiterungen zu aktivieren, müssen Sie die Kommentierung der entsprechenden Zeile (extensions=<module-name>.so) in der Datei conf.d entfernen.

Ruby-Dateien

In der folgenden Liste ist das Verzeichnislayout für Ruby beschrieben:

Verzeichnis/Datei
Beschreibung
VAR_ROOT/ruby/1.8/gem_home Enthält das Ruby-Gems-Repository.
OPT_ROOT/ruby/1.8/bin Enthält sowohl ausführbare Ruby-Dateien als auch andere Dienstprogramme und Ruby-Gems-Programme. Diese Programme sind verlinkt von /usr/bin

Squid Proxy-Server-Dateien

In der folgenden Liste wird das Verzeichnislayout für den Squid Proxy-Server beschrieben

Verzeichnis/Datei
Beschreibung
OPT_ROOT/squid/bin Enthält ausführbare Dateien für den Squid Proxy-Server-Client und zum Ausführen des Cache.
OPT_ROOT/squid/libexec Enthält Bibliotheken.
ETC_ROOT/squid/squid.conf Die Hauptkonfigurationsdatei. Damit der Squid Proxy-Server arbeitet, muss diese Datei modifiziert werden.

Sun GlassFish Web Stack Standard-Netzwerkanschlüsse

Von Sun GlassFish Web Stack werden zum Betrieb der regulären Komponenten standardmäßig mehrere Netzwerkanschlüsse verwendet. In der folgenden Tabelle sind die Anschlüsse nach Komponenten aufgelistet.

Komponente Standardanschlussnummer (Native)
Standardanschlussnummer (Unbundled IPS/pkg(5)), nur für Non-Root-Installation
Konfigurationsdatei
Direktive
Apache HTTP-Server
80 10080
ETC_ROOT/apache2/2.2/httpd.conf
Listen <PortNumber>
Lighttpd-Webserver
80 10080
ETC_ROOT/lighttpd/1.4/lighttpd.conf
server.port = <PortNumber>
MySQL-Datenbankserver
3306 3306
ETC_ROOT/mysql/5.1/my.cnf
[WebStack:mysqld]
port = <PortNumber>
Squid Proxy-Server
3128 3128
ETC_ROOT/squid/squid.conf
http_port <PortNumber>
Apache Tomcat
8080 8080
VAR_ROOT/tomcat/6.0/conf/server.xml
<Service name="Catalina">
<Connector port="8080" protocol="HTTP/1.1" connectionTimeout="20000" redirectPort="8443"/>
Memcached 11211
11211
  -p (Befehlszeilendirektive)
Sun GlassFish Web Stack Enterprise Manager 8484
8484
ETC_ROOT/admin/server.conf
server.port=8484
collectd
25826
25826
ETC_ROOT/admin/collectd/collectd.conf
Listen "localhost" "25826"
Sun GlassFish Enterprise Server 4848 (für Administration)
8080 (für das HTTP-Zielgerät)
8181 (für das HTTPS-Zielgerät)
4848 (für Administration)
8080 (für das HTTP-Zielgerät)
8181 (für das HTTPS-Zielgerät)
GLASSFISH_ROOT/setup.xml <property name="admin.port" value="4848"/>
<property name="instance.port" value="8080"/>
<property name="https.port" value="8181"/>

Erweitern von Sun GlassFish Web Stack

Sun GlassFish Web Stack kann mittels Erweiterungen von Drittanbietern auf einfache Weise erweitert werden. Dies ermöglicht es Ihnen, der vorhandenen Software neue Funktionen hinzuzufügen. Um Sun GlassFish Web Stack-Erweiterungen zu kompilieren, müssen Sie obligatorische Entwicklungspakete auf Ihrem System installiert haben.

Anforderungen an den Compiler:

Solaris 10: Sun Studio 12 oder höher.

Red Hat Enterprise Linux: Von RedHat unterstützte GCC-Ausgabe aus dem Distributions-Repository.

Installieren von PHP-Erweiterungen

PHP-Erweiterungen sind in zwei Formen verfügbar: PECL (PHP-Erweiterung Community-Bibliothek) und PEAR (PHP-Erweiterung und Anwendungs-Repository). PECL-Erweiterungen werden als C-Quellcode geliefert. PECL-Erweiterungen sind als C-Spracherweiterungen kompiliert, die mit dem PHP-Kern verlinkt sind. Als C-Programme laufen PECL-Erweiterungen effizienter als PEAR-Pakete. PECL enthält Module für die XML-Syntaxanalyse, den Zugriff auf zusätzliche Datenbanken, Mail-Syntaxanalyse und das Einbetten von Perl oder Python in PHP-Skripte.

Ein PEAR-Paket wird als gzipped tar-Datei geliefert. Jedes Archiv besteht aus einem normalerweise in einem objektorientierten Stil in PHP geschriebenen Quellcode. Viele PEAR-Pakete können leicht von Entwicklern als gewöhnlicher Code Dritter durch einfache Include-Anweisungen in PHP verwendet werden.

Installieren von PECL-Erweiterungen

Die PECL-Erweiterungen müssen zu Dateien mit gemeinsam genutzten Objektdateien (.so) kompiliert werden, bevor sie mit PHP verwendet werden können.

Einige Erweiterungen erfordern zusätzliche Software, um erfolgreich erstellt und installiert zu werden. Das Installieren der Erweiterung schlägt fehl, wenn die zusätzliche Software nicht in PATH gefunden wird. Die Fehlermeldungen unterscheiden sich, je nach erforderlicher Software und Erweiterung, die installiert wird. Die zusätzliche Software, die üblicherweise erforderlich ist, umfasst GNU Autoconf und re2c (http://re2c.org/). 

Führen Sie den folgenden Befehl aus, um nach der Installation von Sun Studio die PECL-Erweiterung heruntrezuladen, zu kompilieren und zu installieren:

 # OPT_ROOT/bin/pecl install <extension name> 

Wenn Sie sich hinsichtlich des Erweiterungsnamens nicht sicher sind, können Sie mithilfe des folgenden Befehls eine Liste aller verfügbaren Erweiterungen aufrufen:

$ OPT_ROOT/bin/pecl list-all 

Installieren von PEAR-Erweiterungen

Führen Sie folgenden Befehl aus, um die PEAR-Erweiterung herunterzuladen und zu installieren:

# OPT_ROOT/bin/pear install <extension name> 

Installieren von Python-Erweiterungen

Python Erweiterungen werden von Easy Install unterstützt. Easy Install ist ein Python-Modul (easy_install), im Paket mit Setuptools, mit denen Sie Python-Pakete automatisch herunterladen, erstellen, installieren und verwalten können. Mit easy_install können Python-Erweiterungen aus dem PyPI-Repository (Python Package Index) heruntergeladen und installiert werden.

Installieren von Setuptools (easy_install)

Mit den folgenden Befehlen können Sie Setuptools herunterladen und installieren. Um das Setuptool-Paket zu kompilieren, muss Sun Studio in Ihrem System installiert sein. Stellen Sie außerdem sicher, dass der Speicherort von Sun GlassFish Web Stack in der PATH-Variable des Systems vorhanden ist. Dadurch werden alle Probleme mit der bestehenden Installation von Python vermieden.

  1. Laden Sie das Python-Setuptools-Paket herunter und extrahieren Sie es von http://pypi.python.org/pypi/setuptools#downloads. Laden Sie die Datei tar.gz (setuptools-0.6c9.tar.gz) herunter.
  2. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um das Setuptools-Paket zu kompilieren und es zu installieren.
# python setup.py install 

Verwenden von easy_install

easy_install ist sehr einfach zu verwenden. Führen Sie lediglich folgenden Befehl aus, um die Python-Erweiterung herunterzuladen und zu installieren.

# python easy_install.py <package name> 

Sie können das PyPI-Repository durchblättern unter http://pypi.python.org/pypi

Installieren von Ruby-Erweiterungen (RubyGems)

Ruby-Erweiterungen werden von RubyGems unterstützt. RubyGems ist eine Paketverwaltung für die Ruby-Programmiersprache, die ein Standardformat für die Distribution von Ruby-Programmen und Bibliotheken bietet (in einem eigenständigen Format, das sich "Gem" nennt), ein Werkzeug, das entwickelt wurde, um die Installation von Gems leicht zu verwalten, und einen Server, um sie zu verteilen.

Verwenden Sie folgenden Befehl, um die Ruby-Erweiterung zu installieren (gem). Stellen Sie sicher, dass Sun GlassFish Web Stack sich in der PATH-Variable befindet.

# gem install <gem name> 

Wenn Sie sich hinsichtlich des Gem-Namens nicht sicher sind, können Sie mithilfe des folgenden Befehls eine Liste aller verfügbaren Gems aufrufen:

# gem list -r -d 

Wenn Sie z. B. das MySQL-Gem installieren, müssen die Pfade zu den MySQL 5.1 Client-Bibliotheken und Header-Dateien angegeben werden wie folgt:

# gem install mysql --with-mysql-include=/usr/mysql/5.1/include --with-mysql-lib=/usr/mysql/5.1/lib 
Hinweis
Um Gem zu verwenden, müssen Sie direkten Zugang zum Internet haben. Wenn Ihr System sich hinter einer Firewall befindet oder wenn es einen Proxy-Server verwendet, legen Sie die Variable HTTP_PROXY fest.

Das Verzeichnis, auf das durch GEM_HOME verwiesen wird, sollte schreibbar sein. Achten Sie darauf, den folgenden Befehl auszuführen:

$ chmod -R a+w <GEM_HOME_PATH> 

Achtung - Führen Sie die zuvor erwähnten Aufgaben nicht aus, wenn GEM_HOME auf {{$HOME/.gem}}verweist.

Installieren von Apache-Erweiterungen

Zusätzliche Funktionen für Apache sind als Plug-In-Module über Drittanbieter erhältlich. Diese Module können einzelne Quelldateien sein, die vom Benutzer erstellt und installiert werden, indem er apxs oder einen komplexeren Build ausführt, der den Pfad nach apxs als ein Konfigurationsargument nimmt.

Die Module sind für 32-bit- oder zur 64-bit-Apache individuell erstellt. (Für Red Hat Enterprise Linux gibt es keinen 64-bit-Build.)
Der von apxs verwendete Compiler muss mit dem Compiler übereinstimmen, der zum Erstellen von Apache verwendet wurde. Auf OpenSolaris und Solaris 10 muss der in PATH gefundene CC-Befehl Sun Studio sein; wenn gcc installiert ist, müssen Sie möglicherweise PATH manipulieren, um zuerst auf Sun Studio hinzuweisen. Auf Red Hat Enterprise Linux wird gcc verwendet.
Hier sehen Sie ein Beispiel für einen Modul-Build, in dem sowohl 32-bit- als auch 64-bit-Versionen des Moduls erstellt werden:

$ pfexec /usr/apache2/2.2/bin/apxs -ci mod_example.c
$ pfexec /usr/apache2/2.2/bin/64/apxs -ci mod_example.c 

Auf diese Weise wird mod_example.so in den Verzeichnissen /var/apache2/2.2/libexec/mod_example.so und /var/apache2/2.2/libexec/64/mod_example.so erstellt.
Der empfohlene Weg, das Modul zu laden und zu konfigurieren, ist die Erstellung einer Datei in /etc/apache2/2.2/conf.d mit folgendem Inhalt:

<IfDefine 64bit>
LoadModule example_module /var/apache2/2.2/libexec/64/mod_example.so
</IfDefine>
<IfDefine !64bit>
LoadModule example_module /var/apache2/2.2/libexec/mod_example.so
</IfDefine>
#module configuration directives

Module, die unter Verwendung eines Konfigurationsskripts erstellt wurden, bieten üblicherweise a --mit-apxs oder --mit-apxs2-Option. Geben Sie den Pfad entweder zur 32-bit oder zur 64-bit apxs an, je nachdem, welcher Modus erforderlich ist.

Erweiterte Konfiguration

Sun GlassFish Web Stack kann den Vorteil spezieller Funktionen von Solaris OS, wie Solaris Zones und DTrace, nutzen. Weitere Informationen finden Sie unter:

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  1. Aug 26

    g11nautomation says:

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