Inhaltsverzeichnis
- 1 Sun GlassFish Web Stack Installations- und Konfigurationshandbuch
- 2 Einleitung
- 3 Sun GlassFish Web Stack-Komponenten
- 4 Sun GlassFish Web Stack-Distributionen
- 5 Installieren von GlassFish Web Stack
- 6 Benutzerberechtigungen
- 7 Sun GlassFish Web Stack - Abhängigkeiten des Betriebssystems
- 8 Installieren von GlassFish Web Stack auf den Plattformen Solaris und Linux
- 8.1 Installieren des Sun GlassFish Enterprise-Servers
- 8.2 Installieren von GlassFish Web Stack auf der Plattform OpenSolaris
- 8.3 Installieren der Sun GlassFish Web Stack Unbundled IPS/pkg(5)-Distribution
- 9 Aufrüsten auf Sun GlassFish Web Stack 1.5
- 10 Verwalten von Sun GlassFish Web Stack-Diensten
- 11 Sun GlassFish Web Stack-Verzeichnislayout
- 11.1 Apache HTTP-Serverdateien
- 11.2 MySQL-Datenbankdateien
- 11.3 PHP-Dateien
- 11.4 Ruby-Dateien
- 11.5 Squid Proxy-Server-Dateien
- 12 Sun GlassFish Web Stack Standard-Netzwerkanschlüsse
- 13 Erweitern von Sun GlassFish Web Stack
- 13.1 Installieren von PHP-Erweiterungen
- 13.2 Installieren von Python-Erweiterungen
- 13.3 Installieren von Ruby-Erweiterungen (RubyGems)
- 13.4 Installieren von Apache-Erweiterungen
- 14 Erweiterte Konfiguration
Sun GlassFish Web Stack Installations- und Konfigurationshandbuch
In diesem Dokument werden die Installation und die Konfigurierung von Sun GlassFish Web Stack und ihrer Komponenten auf Solaris- und Linux-Plattformen beschrieben.
Einleitung
Sun GlassFish Web Stack ist eine vollständige Open-Source-Webanwendungsplattform und setzt sich zusammen aus Apache, lighttpd, MySQL, PHP, Tomcat, Glassfish, Ruby und Python. Sie bietet den Support für Speichercaching (memcached), dynamisches Trace Debugging (DTrace), Xdebug und fortgeschrittenes PHP-Sicherheitssystem (Suhosin).
Sun GlassFish Web Stack ist verfügbar für Solaris, OpenSolaris und Red Hat Enterprise Linux.
Sun GlassFish Web Stack-Komponenten
In der Tabelle sind die primären Komponenten des Sun GlassFish Web Stack-Produktpakets aufgelistet.
| Name der Komponente |
Paketname |
Verwendbare Plattform |
Typ der Komponente |
Version der Komponente |
Homepage der Komponente |
|---|---|---|---|---|---|
| Apache-Server |
sun-apache22 |
Solaris/OpenSolaris/Linux |
HTTP-Server |
2.2.11 | http://httpd.apache.org/ |
| lighttpd | sun-lighttpd14 |
Solaris/OpenSolaris/Linux |
HTTP-Server |
1.4.21 | http://www.lighttpd.net/ |
| Squid |
sun-squid |
Solaris/OpenSolaris/Linux |
Proxy-Server |
2.7.STABLE6 |
http://www.squid-cache.org/ |
| MySQL |
sun-mysql51 |
Solaris/OpenSolaris/Linux |
Datenbankserver |
5.1.30 |
http://www.mysql.com/ |
| MySQL |
sun-mysql5 |
Solaris/OpenSolaris/Linux |
Datenbankserver |
5.0.67 |
http://www.mysql.com/ |
| PHP | sun-php52 |
Solaris/OpenSolaris/Linux |
Sprache |
5.2.9 | http://www.php.net/ |
| Ruby | sun-ruby18 |
Solaris/OpenSolaris |
Sprache | 1.8.7 | http://www.ruby-lang.org/en/ |
| Python | sun-python26 |
Solaris |
Sprache | 2.6.1 | http://www.python.org/ |
| Memcached | sun-memcached |
Solaris/OpenSolaris/Linux |
Caching-System |
1.2.5 | http://www.danga.com/memcached/ |
| Apache Tomcat |
sun-tomcat6 |
Solaris/OpenSolaris/Linux |
Anwendungsserver |
6.0.18 | http://tomcat.apache.org/ |
| Sun GlassFish Web Stack Enterprise Manager |
sun-wsadmin | Solaris/Linux |
Verwaltungswerkzeug |
1.5 |
http://www.sun.com/software/solaris/amp/ |
| Sun GlassFish Enterprise Server |
sges | Solaris/OpenSolaris/Linux |
Anwendungsserver |
2.1 | http://www.sun.com/software/products/appsrvr/ |
Sun GlassFish Web Stack-Distributionen
Sun GlassFish Web Stack ist in zwei verschiedenen Distributionsversionen verfügbar.
- Native Package-Version: Dies ist die nicht verschiebbare Version der Sun GlassFish Web Stack-Distribution. Sie kann nur in den Systemverzeichnissen installiert werden, die im Abschnitt Sun GlassFish Web Stack-Verzeichnislayout aufgeführt sind. In diesem Handbuch wird standardmäßig die Native Package-Version behandelt.
- Unbundled IPS/pkg(5)-Distribution: Diese Distribution basiert auf dem Image Packaging System (IPS). Diese Distribution kann in einem von Ihnen frei gewählten Verzeichnis installiert werden.
Die Unbundled IPS/pkg(5)-Distribution bietet die folgenden wesentlichen Vorteile:
- Non-Root-Installation : Ermöglicht die Installation von Sun GlassFish Web Stack ohne Root- oder Administrator-Rechte.
- Verschiebbare Installation : Ermöglicht die Installation mehrerer Sun GlassFish Web Stack-Kopien auf dem gleichen System.
- Vereinfachtes Add-On-System : Vereinfachter Mechanismus bei der Installation, Aktualisierung und Deinstallation von Komponenten.
Installieren von GlassFish Web Stack
In diesem Abschnitt wird die Installation von Sun GlassFish Web Stack auf den Plattformen Solaris, OpenSolaris und Linux beschrieben.
Benutzerberechtigungen
In diesem Abschnitt werden die Benutzerberechtigungen erläutert, die zur Installation von Sun GlassFish Web Stack erforderlich sind.
Native Package-Version
Um die Installation der Native Package-Version durchzuführen, sind Systemadministrator- oder Root-Rechte erforderlich.
Unbundled IPS/pkg(5)-Distribution
Die Unbundled IPS/pkg) - Distribution von Sun GlassFish Web Stack kann mit oder ohne Administrator - oder Root-Rechte installiert werden. Wenn als Root-Benutzer installiert wird, stimmen Datei- und Verzeichniseigentumsrechte sowie die -Laufzeitidentität mit einer Native-Package-Installation überein (z. B. webservd für Apache oder Lighttpd). Wenn die erforderliche Daemon-Benutzer-ID noch nicht existiert, schlägt die Installation fehl und der Benutzer wird dazu aufgefordert, sie manuell zu erstellen. Wenn als Non-Root-Benutzer installiert wird, liegen die Eigentumsrechte für Dateien und Verzeichnisse bei dem Benutzer, der die Installation durchführt. Diese Identität wird dann auch als Laufzeitidentität verwendet.
Sun GlassFish Web Stack - Abhängigkeiten des Betriebssystems
Die Plattformen Solaris und Red Hat Enterprise Linux weisen plattformspezifische Abhängigkeiten auf. Installieren Sie zuerst die abhängigen Pakete. Die folgende Tabelle fasst die Abhängigkeiten für verschiedene Sun GlassFish Web Stack-Komponenten zusammen.
| Hinweis Dies ist keine vollständige Liste der Abhängigkeiten. Nur die wichtigen Pakete sind hier aufgeführt. |
| Warnung Bei der Unbundled IPS/pkg(5)-Distribution des Sun GlassFish Web Stack-Installationsprogramms gibt es keine Möglichkeit, die Betriebssystemabhängigkeiten zu überprüfen. Sie müssen anhand der folgenden Abhängigkeiten-Tabelle eine Gegenprobe machen und alle erforderlichen abhängigen Pakete vor den jeweiligen Sun GlassFish Web Stack-Komponenten installieren. |
| Sun GlassFish Web Stack-Komponente |
Wichtige Abhängigkeiten von Solaris |
Wichtige Abhängigkeiten von Red Hat Enterprise Linux |
|---|---|---|
| Sun GlassFish Web Stack-Installationsprogramm |
SUNWPython |
python |
| Apache HTTP-Server |
SUNWlexpt, SUNWpr, SUNWtls, SUNWlibsasl, SUNWcry, SUNWpostgr-82-libs |
expat, openldap, openssl, perl, postgresql-libs, sqlite |
| lighttpd |
|
openldap, openssl, pcre |
| Squid Proxy-Server |
SUNWgss, SUNWkrbu, SUNWlibsasl, SUNWopenssl-libraries, SUNWpr, SUNWtls, SUNWperl584core | openssl, openldap |
| MySQL |
SUNWperl584core, SUNWopenssl-libraries |
openssl |
| PHP |
SUNWpostgr-82-libs, SUNWopenssl-libraries |
curl, gmp, libidn, libXpm, pcre, postgresql-libs |
| Memcached |
None |
libevent |
| Apache Tomcat-Server |
SUNWj5rt, SUNWj5dev |
JDK 5.0 oder höher |
| Sun GlassFish Web Enterprise Manager |
SUNWopenssl-libraries | sysstat, openssl |
| Hinweis Bei der Version x86_64 von Red Hat Enterprise Linux ist Sun GlassFish Web Stack außerdem abhängig von der 32-Bit-Version der aufgelisteten Pakete. |
Installieren von GlassFish Web Stack auf den Plattformen Solaris und Linux
Gehen Sie folgendermaßen vor, um Sun GlassFish Web Stack zu installieren
- Laden Sie das Sun GlassFish Web Stack-Paket von der Sun GlassFish Web Stack-Download-Seite herunter http://www.sun.com/systems/solutions/amp/getit.jsp. Die Download-Seite bietet Pakete für RedHat Enterprise Linux (x86 und x86_64) und Solaris (x86, x86_64 und Sparc). Laden Sie das für Ihre Plattform relevante Paket herunter.
- Extrahieren Sie die Datei tar.gz, die das Installationsprogramm für Sun GlassFish Web Stack enthält.
gunzip -c xxx.tar.gz | tar xf -
Durch diesen Befehl werden die Web Stack-Installationsdateien in das aktuelle Verzeichnis expandiert. Wenn Sie möchten, können Sie diesen Schritt in einem temporären Verzeichnis ausführen.
- Führen Sie das Installationsskript aus, um mit der Installation zu beginnen. Die folgende Tabelle zeigt die verfügbaren Befehle des Installationsprogramms.
| Befehle des Installationsprogramms |
Beschreibung |
Plattform |
|---|---|---|
| ./install -h |
Zeigt die verfügbaren Optionen des Installationsprogramms an. |
Solaris/Linux |
| ./install -v |
Druckt die Debug-Informationen während der Installation. |
Solaris/Linux |
| ./install -X |
Fügt dem Installationsbefehl die plattformspezifischen Optionen hinzu. |
Solaris/Linux |
| ./install -u |
Aktualisiert Sun GlassFish Web Stack aus früheren Versionen. |
Solaris/Linux |
| ./install amp |
Installiert den kompletten AMP-Stack, der sich aus Apache HTTP-Server, PHP und MySQL zusammensetzt. |
Solaris/Linux |
| ./install apache |
Installiert den Apache HTTP-Server mit zusätzlichen Modulen, darunter mod_fcgid, mod_jk, mod_perl und mod_security2 |
Solaris/Linux |
| ./install lighttpd |
Installiert den Lighttpd-Webserver. |
Solaris/Linux |
| ./install memcached |
Installiert das Caching-System Memcached. |
Solaris/Linux |
| ./install mysql |
Installiert den MySQL-Datenbankserver. |
Solaris/Linux |
| ./install php |
Installiert den PHP-Sprachensupport und zusätzliche Erweiterungen, darunter apc, memcache und mysql. |
Solaris/Linux |
| ./install python |
Installiert den Python-Sprachensupport. |
Solaris |
| ./install ruby |
Installiert den Ruby-Sprachensupport. |
Solaris |
| ./install squid |
Installiert den Squid-Proxy-Server. |
Solaris/Linux |
| ./install tomcat |
Installiert den Apache Tomcat-Anwendungsserver. |
Solaris/Linux |
| ./install admin |
Installiert Sun GlassFish Web Stack Enterprise Manager. |
Solaris/Linux |
Installieren des Sun GlassFish Enterprise-Servers
Der Sun GlassFish Enterprise-Server enthält sein eigenes Installationsprogramm und kann mithilfe des Installationsassistenten des GlassFish Enterprise-Servers installiert werden. Sie können den GlassFish Enterprise-Server installieren, indem Sie das Installationsprogramm im GUI-Modus ausführen:
./sges-2_1-solaris-sparc.bin auf der Plattform Solaris SPARC
./sges-2_1-solaris-i586.bin auf der Plattform Solaris x86
./sges-2_1-linux.bin auf der Linux-Plattform
Genauere Informationen finden Sie im Sun GlassFish Enterprise Server 2.1 Installationshandbuch.
Installieren von GlassFish Web Stack auf der Plattform OpenSolaris
Informationen zur Installation von Sun GlassFish Web Stack auf der Plattform OpenSolaris finden Sie im [Web Stack Getting Started Guide for OpenSolaris]
Installieren der Sun GlassFish Web Stack Unbundled IPS/pkg(5)-Distribution
Die Sun GlassFish Web Stack Unbundled IPS/pkg(5)-Distribution wird in Form einer minimierten Distribution geliefert. Ein kleiner Grundbestand an Web Stack-Komponenten ist vorinstalliert. Die verbleibenden Komponenten sind in einem netzwerkbasierten Repository verfügbar. Um zusätzliche Komponenten zu installieren oder installierte Komponenten zu aktualisieren, enthält die Web Stack-Distribution zur Hilfe bei der Installation sowohl eine Befehlszeilenschnittstelle (pkg) als auch eine grafische Benutzeroberfläche (updatetool).
Einrichten der Unbundled IPS/pkg(5)-Distribution für Sun GlassFish Web Stack
Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Unbundled IPS/pkg(5)-Distribution für Sun GlassFish Web Stack einzurichten
- Laden Sie das Paket Sun GlassFish Web Stack Unbundled IPS/pkg(5)-Distribution von der Sun GlassFish Web Stack-Download-Seite herunter http://www.sun.com/systems/solutions/amp/getit.jsp. Die Download-Seite bietet Pakete für RedHat Enterprise Linux (x86 und x86_64) und Solaris (x86, x86_64 und Sparc). Laden Sie das für Ihre Plattform relevante Paket herunter.
- Extrahieren Sie die Datei tar.gz, die die Sun GlassFish Web Stack Unbundled IPS/pkg(5)-Distribution enthält, an eine beliebige gewünschte Position.
gunzip -c webstack-image-* | tar xf -
- Wechseln Sie in das Verzeichnis webstack-1.5 (Wenn Sie möchten, können Sie dieses Verzeichnis umbenennen). Dieses Verzeichnis wird zum Installationsverzeichnis für alle Sun GlassFish Web Stack-Komponenten. Sie können das Verzeichnis Ihren Wünschen entsprechend verschieben oder umbenennen. Dieses Verzeichnis enthält die folgenden wichtigen Binärdateien, die Sie verwenden, um Sun GlassFish Web Stack-Komponenten zu verwalten.
- ./bin/pkg : Befehlszeilenschnittstelle für die Unbundled IPS/pkg(5)-Distribution.
- ./bin/updatetool : Grafische Benutzeroberfläche für die Unbundled IPS/pkg(5)-Distribution.
- ./bin/setup-webstack : Post-Installations-Dienstprogramm für die Unbundled IPS/pkg(5)-Distribution. Sie müssen es nach dem Installieren der Pakete über die Befehlszeilenschnittstelle ausführen.
| Hinweis Um Pakete mit der Unbundled IPS/pkg(5)-Distribution zu installieren und zu aktualisieren, benötigen Sie eine funktionierende Internetverbindung. |
Verwenden der Befehlszeilenschnittstelle der Unbundled IPS/pkg(5)-Distribution
Sie können den Befehl ./bin/pkg verwenden, um Sun GlassFish Web Stack-Pakete von der Befehlszeile aus zu installieren. Die folgende Tabelle zeigt einige wichtige Befehle des Installationsprogramms.
| Befehle des Installationsprogramms |
Beschreibung |
|---|---|
| ./bin/pkg --Hilfe |
Löst den pkg-Befehl Hilfe aus. |
| ./bin/pkg list -a |
Listet alle verfügbaren Pakete und deren aktuellen Status auf |
| ./bin/pkg install <gültiger Paketname> |
Installiert das angegebene Sun GlassFish Web Stack-Paket. |
| Hinweis Sie müssen ./bin/setup-webstack nach der Ausführung des Befehls {{./bin/pkg install}}ausführen. |
Im Abschnitt Sun GlassFish Web Stack-Komponenten oder in der Befehlsliste -a finden Sie eine Liste gültiger Paketnamen.
Weitere Informationen zum Befehl pkg finden Sie auf der pkg(5)-Handbuchseite und im Update-Center-Wiki.
Verwenden der Benutzeroberfläche der Unbundled IPS/pkg(5)-Distribution
Die Sun GlassFish Web Stack Unbundled IPS/pkg(5)-Distribution wird mit einer Benutzeroberfläche geliefert, die auch als Updatetool bezeichnet wird. Updatetool kann durch folgenden Befehl aufgerufen werden:
./bin/updatetool
Sie können mit Updatetool die folgenden Aufgaben durchführen:
- Neue Add-On-Pakete installieren
- Paketaktualisierungen verwalten
- Informationen zu den installierten Paketen anzeigen
Um Pakete zu installieren, klicken Sie auf das Element 'Verfügbare Add-Ons' auf der Seitenleiste. Wählen Sie die Pakete aus, die Sie installieren möchten, und klicken Sie auf den grünen 'Installieren'-Pfeil.
Um Pakete zu aktualisieren, klicken Sie auf das Element 'Verfügbare Aktualisierungen' auf der Seitenleiste. Wählen Sie die Pakete aus, die Sie aktualisieren wollen und klicken Sie auf den grünen 'Aktualisieren'-Pfeil.
Weitere Informationen zum Updatetool finden Sie in der Onlinehilfe. Zugang zur Onlinehilfe erhält man durch Anklicken von 'Hilfe > Inhalt' auf der Hauptmenüleiste.
Aufrüsten auf Sun GlassFish Web Stack 1.5
Sun GlassFish Web Stack 1.5 umfasst eine Reihe wichtiger Fehlerbehebungen, Sicherheitsaktualisierungen und aktualisierter Komponenten. Weitere Informationen finden Sie in den Sun GlassFish Web Stack 1.5 Versionshinweisen .
Sie können den Installationsbefehl mit -u-Schalter verwenden, um eine automatische Aktualisierung aller installierten Pakete von Sun GlassFish Web Stack durchzuführen.
./install -u
| Warnung Die Aufrüstung unter Verwendung des Systempaket-Verwaltungswerkzeugs wird nicht unterstützt und kann zur Beschädigung der Software führen. |
| Hinweis Sie können die Pakete der Versionen 1.4 und 1.5 nicht nebeneinander betreiben. Sie müssen alle installierten Komponenten aufrüsten. |
Verwalten von Sun GlassFish Web Stack-Diensten
Mit Sun GlassFish Web Stack wird eine Reihe von Diensten auf dem System installiert. Die folgende Tabelle führt die Sun GlassFish Web Stack-Dienste und ihre Start-/Stopp-Befehle auf.
| Name des Dienstes |
Beschreibung |
Dienst Aktiveren-/Inaktivieren-Befehl (Solaris) |
Dienst Start-/Stopp-Befehl (Linux) |
Dienst Start-/Stopp-Befehl (Unbundled IPS/pkg(5)) |
|---|---|---|---|---|
| httpd |
Apache Webserver |
svcadm enable sun-apache22 svcadm disable sun-apache22 |
/sbin/service sun-apache22 start /sbin/service sun-apache22 stop |
OPT_ROOT/bin/sun-apache22 start OPT_ROOT/bin/sun-apache22 stop |
| lighttpd |
Lighttpd-Webserver |
svcadm enable sun-lighttpd14 svcadm disable sun-lighttpd14 |
/sbin/service sun-lighttpd14 start /sbin/service sun-lighttpd14 stop |
OPT_ROOT/bin/sun-lighttpd14 start OPT_ROOT/bin/sun-lighttpd14 stop |
| mysqld | MySQL-Datenbankserver |
svcadm enable sun-mysql51 svcadm disable sun-mysql51 |
/sbin/service start sun-mysql51 start /sbin/service stop sun-mysql51 stop |
OPT_ROOT/bin/sun-mysql51 start OPT_ROOT/bin/sun-mysql51 stop |
| Memcached |
memcached Caching-Server |
svcadm enable sun-memcached svcadm enable sun-Memcached |
/sbin/service sun-memcached start /sbin/service sun-memcached stop |
OPT_ROOT/bin/sun-memcached start OPT_ROOT/bin/sun-memcached stop |
| squid |
Squid Proxy-Server |
svcadm enable sun-squid svcadm disable sun-squid |
/sbin/service sun-squid start /sbin/service sun-squid stop |
OPT_ROOT/bin/sun-squid start OPT_ROOT/bin/sun-squid stop |
| tomcat |
Tomcat-Anwendungsserver |
svcadm enable sun-tomcat6 svcadm disable sun-tomcat6 |
/sbin/service sun-tomcat6 start /sbin/service sun-tomcat6 stop |
OPT_ROOT/bin/sun-tomcat6 start OPT_ROOT/bin/sun-tomcat6 stop |
| |
Automatisches Starten von Diensten unter Linux
Unter Linux führt das Starten oder Stoppen eines Dienstes lediglich dazu, dass der Dienst für diejenige Systemsitzung gestartet oder gestoppt wird, in der der Befehl ausgeführt wurde. Um einen Dienst unter Linux automatisch zu starten, muss er in den Standard-Runlevel des Systems eingegeben werden.
Um zum Beispiel Apache Webserver in Runlevel 3 und 5 einzugeben, können die folgenden Befehle verwendet werden:
chkconfig --level 35 sun-apache22 on
Sun GlassFish Web Stack-Verzeichnislayout
In diesem Abschnitt wird das Verzeichnislayout von Sun GlassFish Web Stack-Komponenten vorgestellt. Sun GlassFish Web Stack-Dateien werden in drei verschiedenen Verzeichnissen installiert:
OPT_ROOT: Verzeichnis Anwendungsinstallation.
ETC_ROOT: Verzeichnis Anwendungskonfiguration.
VAR_ROOT: Verzeichnis Anwendungsdaten.
Die Verzeichnispfade sind von Plattform zu Plattform verschieden. Die folgende Tabelle führt die Verzeichnispositionen für die Plattformen Solaris, Linux und OpenSolaris auf.
| Plattform |
OPT_ROOT |
ETC_ROOT |
VAR_ROOT |
|---|---|---|---|
| Solaris |
/opt/webstack |
/etc/opt/webstack |
/var/opt/webstack |
| Linux |
/opt/sun/webstack |
/etc/opt/sun/webstack |
/var/opt/sun/webstack |
| OpenSolaris |
/usr |
/etc |
/var |
| Unbundled IPS/pkg(5) |
. |
/etc |
/var |
Apache HTTP-Serverdateien
In der folgenden Liste wird das Verzeichnislyout für den Apache HTTP-Server und zusätzliche Plug-In-Module beschrieben:
| Verzeichnis/Datei |
Beschreibung | |
|---|---|---|
| ETC_ROOT/apache2/2.2/httpd.conf | Dies ist die Hauptkonfigurationsdatei für den Apache HTTP-Server. | |
| ETC_ROOT/apache2/2.2/conf.d/modules-32.load | Enthält zusätzliche Serverkonfigurationsdateien. Standardmäßig lädt der Server alle .conf-Dateien, die in diesem Verzeichnis enthalten sind. Enthält außerdem eine Konfigurationsdatei modules -32.load mit LoadModule -Direktive zum Laden der 32-bundled Apache HTTP-Server-Module. Diese Datei muss bearbeitet werden, um Module zu deaktivieren, die standardmäßig geladen werden. |
|
| ETC_ROOT/apache2/2.2/conf.d/modules-64.load | Enthält zusätzliche Serverkonfigurationsdateien. Standardmäßig lädt der Server alle .conf-Dateien, die in diesem Verzeichnis enthalten sind. Enthält außerdem 2 zusätzliche Ladekonfigurationsdateien modules-64.load mit LoadModule -Direktive zum Laden der 64-bundled Apache HTTP-Server Module. Diese Datei muss bearbeitet werden, um Module zu deaktivieren, die standardmäßig geladen werden. |
|
| ETC_ROOT/apache2/2.2/envvars | Enthält die Umgebungseinstellungen, die der Server beim Start verwendet. |
|
| ETC_ROOT/apache2/2.2/samples-conf.d | Enthält .conf -Beispieldateien. Diese sind in der Hauptkonfigurationsdatei nicht enthalten. Um eine Beispieldatei zu verwenden, kopieren Sie sie in das Verzeichnis conf.d und modifizieren Sie sie nach Bedarf. | |
| OPT_ROOT/apache2/2.2/bin | Enthält sowohl die ausführbaren Dateien 32-bit httpd(Prefork MPM) und httpd.worker(Worker MPM) als auch andere Dienstprogramme. | |
| OPT_ROOT/apache2/2.2/bin/64 | Enthält sowohl die ausführbaren Dateien 64-bit httpd (Prefork MPM) und httpd.worker (Worker MPM) als auch andere Dienstprogramme. | |
| OPT_ROOT/apache2/2.2/manual | Enthält das Apache HTTP-Serverhandbuch im HTML-Format. | |
| OPT_ROOT/apache2/2.2/include | Enthält die Apache HTTP-Server Header-Dateien, die benötigt werden, um mit apxs(8) zusätzliche Plug-In-Module zu erstellen. | |
| OPT_ROOT/apache2/2.2/libexec | Enthält ladbare 32-bit-Module (DSOs), die mit dem Server geliefert werden. | |
| OPT_ROOT/apache2/2.2/libexec/64 | Enthält ladbare 64-bit-Module (DSOs), die mit dem Server geliefert werden. | |
| OPT_ROOT/apache2/2.2/man | Enthält Handbuch-Seiten für Server, Dienstprogramme und mod_perl (falls installiert). Fügen Sie dieses Verzeichnis Ihrem MANPATH hinzu, um die Online-Dokumentation zu lesen. | |
| OPT_ROOT/apache2/2.2/lib | Enthält die 32-bit Apache HTTP-Server Kernbibliotheken, darunter APR und APR-Util. | |
| OPT_ROOT/apache2/2.2/lib/64 | Enthält die 64-bit Apache HTTP-Server Kernbibliotheken, darunter APR und APR-Util. | |
| OPT_ROOT/apache2/2.2/lib/perl | Enthält die 32-bit-Module und -Bibliotheksdateien, die von der mod_perl -Erweiterung (falls installiert) des Apache HTTP-Servers verwendet werden. | |
| VAR_ROOT/apache2/2.2/cgi-bin | Standardspeicherort für die CGI-Skripte. Kann geändert werden durch Modifizieren der Datei httpd.conf und Neustart des Servers. | |
| VAR_ROOT/apache2/2.2/htdocs | Standard-Root für Dokumente. Kann geändert werden durch Modifizieren der Datei httpd.conf und Neustart des Servers. | |
| VAR_ROOT/apache2/2.2/icons | Vom Server verwendete Symbole. Benutzer können diese Symbole ändern, um die Indizierung origineller zu gestalten. ETC_ROOT/samples-conf.d/autoindex.conf enthält Musterbeispiele. | |
| VAR_ROOT/apache2/2.2/libexec | Platzhalter für 32-bit-Benutzermodule für Apache. Alle 32-bit-Module, die über apxs(8) hinzugefügt werden, werden in dieses Verzeichnis kopiert. | |
| VAR_ROOT/apache2/2.2/libexec/64 | Platzhalter für 64-bit-Module für den Apache HTTP-Server. Alle 64-bit-Module, die über apxs(8) hinzugefügt werden, werden in dieses Verzeichnis kopiert. | |
| VAR_ROOT/apache2/2.2/logs | Enthält Serverprotokolldateien. Die Formate, Namen und Positionen der Dateien in diesem Verzeichnis können durch verschiedene Konfigurationsanweisungen in der Datei httpd.conf entfernen. | |
| VAR_ROOT/apache2/2.2/proxy | Verzeichnis, in dem Seiten zwischengespeichert werden, wenn die Caching-Funktion mod_disk_cache. |
Die Module mod_fcgid, mod_jk,mod_security und mod_dtrace werden mit dem Apache HTTP-Server vorinstalliert. Weitere Informationen zu diesen Modulen finden Sie unter http://fastcgi.coremail.cn/doc.htm, http://tomcat.apache.org/connectors-doc/generic_howto/quick.html, http://www.modsecurity.org/documentation/index.htmlund http://prefetch.net/projects/apache_modtrace/mod_dtrace.c
MySQL-Datenbankdateien
In der folgenden Liste wird das Verzeichnislayout für den MySQL-Datenbankserver beschrieben.
| Verzeichnis/Datei |
Beschreibung |
|---|---|
| OPT_ROOT/mysql/5.1/bin | Enthält Binärdateien und Skripte. |
| OPT_ROOT/mysql/5.1/lib | Enthält Bibliotheken für die Client-API. |
| OPT_ROOT/mysql/5.1/include | Enthält Header-Dateien für die Client-API. |
| OPT_ROOT/mysql/5.1/man/man1 | Handbuchseiten für Client-Programme. |
| OPT_ROOT/mysql/5.1/man/man8 | Handbuchseiten für Serverprogramme. |
| OPT_ROOT/mysql/5.1/share | Gemeinsam benutzte Daten: Land, Zeitzone. |
| OPT_ROOT/mysql/5.1/docs | Enthält HTML-Dokumentation. |
| OPT_ROOT/mysql/5.1/mysql-test | Enthält MySQL-Testprogramme. |
| OPT_ROOT/mysql/5.1/sql-bench | SQL-Benchmark-Test. |
| OPT_ROOT/mysql/5.1/share/mysql | Enthält Internationalisierungs-(I18N-)Dateien, Beispielkonfigurationsdateien und Dienstprogrammskripte. |
| VAR_ROOT/mysql/5.1/data | Standard-Datenbankdatenverzeichnis. |
| ETC_ROOT/mysql/5.1 | Enthält die MySQL-Konfigurationsdatei. |
| OPT_ROOT/mysql/5.1/bin/mysql | Ausführbare Datei Client. |
| OPT_ROOT/mysql/5.1/bin/mysqld | Ausführbare Datei Server. |
PHP-Dateien
In der folgenden Liste wird das Verzeichnislayout für PHP beschrieben:
| Verzeichnis/Datei |
Beschreibung |
|---|---|
| OPT_ROOT/php/5.2/bin | Enthält ausführbare PHP-Dateien. |
| OPT_ROOT/php/5.2/lib | Enthält PHP-Bibliotheksdateien. |
| OPT_ROOT/php/5.2/modules | Enthält Module für PHP-Erweiterungen. |
| OPT_ROOT/apache2/2.2/libexec | Enthält die PHP-Module für Apache 2 (32-bit) prefork MPM und den Modulnamen ismod_php.so. |
| OPT_ROOT/php/5.2 | Enthält die Standard-Konfigurationsdatei (php.ini). |
| ETC_ROOT/php/5.2/conf.d | Enthält erweiterungsspezifische INI-Dateien für jede PHP-Erweiterung. Hier können Sie verschiedene Erweiterungen, die im Paket enthalten sind, aktivieren oder deaktivieren. |
| Hinweis Die PHP-Erweiterungen, wie z. B. APC, DTrace, XDebug, suhosin}}und {{tcpwrap sind standardmäßig inaktiviert. Um diese Erweiterungen zu aktivieren, müssen Sie die Kommentierung der entsprechenden Zeile (extensions=<module-name>.so) in der Datei conf.d entfernen. |
Ruby-Dateien
In der folgenden Liste ist das Verzeichnislayout für Ruby beschrieben:
| Verzeichnis/Datei |
Beschreibung |
|---|---|
| VAR_ROOT/ruby/1.8/gem_home | Enthält das Ruby-Gems-Repository. |
| OPT_ROOT/ruby/1.8/bin | Enthält sowohl ausführbare Ruby-Dateien als auch andere Dienstprogramme und Ruby-Gems-Programme. Diese Programme sind verlinkt von /usr/bin. |
Squid Proxy-Server-Dateien
In der folgenden Liste wird das Verzeichnislayout für den Squid Proxy-Server beschrieben
| Verzeichnis/Datei |
Beschreibung |
|---|---|
| OPT_ROOT/squid/bin | Enthält ausführbare Dateien für den Squid Proxy-Server-Client und zum Ausführen des Cache. |
| OPT_ROOT/squid/libexec | Enthält Bibliotheken. |
| ETC_ROOT/squid/squid.conf | Die Hauptkonfigurationsdatei. Damit der Squid Proxy-Server arbeitet, muss diese Datei modifiziert werden. |
Sun GlassFish Web Stack Standard-Netzwerkanschlüsse
Von Sun GlassFish Web Stack werden zum Betrieb der regulären Komponenten standardmäßig mehrere Netzwerkanschlüsse verwendet. In der folgenden Tabelle sind die Anschlüsse nach Komponenten aufgelistet.
| Komponente | Standardanschlussnummer (Native) |
Standardanschlussnummer (Unbundled IPS/pkg(5)), nur für Non-Root-Installation |
Konfigurationsdatei |
Direktive |
|---|---|---|---|---|
| Apache HTTP-Server |
80 | 10080 |
ETC_ROOT/apache2/2.2/httpd.conf |
Listen <PortNumber> |
| Lighttpd-Webserver |
80 | 10080 |
ETC_ROOT/lighttpd/1.4/lighttpd.conf |
server.port = <PortNumber> |
| MySQL-Datenbankserver |
3306 | 3306 |
ETC_ROOT/mysql/5.1/my.cnf |
[WebStack:mysqld] port = <PortNumber> |
| Squid Proxy-Server |
3128 | 3128 |
ETC_ROOT/squid/squid.conf |
http_port <PortNumber> |
| Apache Tomcat |
8080 | 8080 |
VAR_ROOT/tomcat/6.0/conf/server.xml |
<Service name="Catalina"> <Connector port="8080" protocol="HTTP/1.1" connectionTimeout="20000" redirectPort="8443"/> |
| Memcached | 11211 |
11211 |
-p (Befehlszeilendirektive) |
|
| Sun GlassFish Web Stack Enterprise Manager | 8484 |
8484 |
ETC_ROOT/admin/server.conf |
server.port=8484 |
| collectd |
25826 |
25826 |
ETC_ROOT/admin/collectd/collectd.conf |
Listen "localhost" "25826" |
| Sun GlassFish Enterprise Server | 4848 (für Administration) 8080 (für das HTTP-Zielgerät) 8181 (für das HTTPS-Zielgerät) |
4848 (für Administration) 8080 (für das HTTP-Zielgerät) 8181 (für das HTTPS-Zielgerät) |
GLASSFISH_ROOT/setup.xml | <property name="admin.port" value="4848"/> <property name="instance.port" value="8080"/> <property name="https.port" value="8181"/> |
Erweitern von Sun GlassFish Web Stack
Sun GlassFish Web Stack kann mittels Erweiterungen von Drittanbietern auf einfache Weise erweitert werden. Dies ermöglicht es Ihnen, der vorhandenen Software neue Funktionen hinzuzufügen. Um Sun GlassFish Web Stack-Erweiterungen zu kompilieren, müssen Sie obligatorische Entwicklungspakete auf Ihrem System installiert haben.
Anforderungen an den Compiler:
Solaris 10: Sun Studio 12 oder höher.
Red Hat Enterprise Linux: Von RedHat unterstützte GCC-Ausgabe aus dem Distributions-Repository.
Installieren von PHP-Erweiterungen
PHP-Erweiterungen sind in zwei Formen verfügbar: PECL (PHP-Erweiterung Community-Bibliothek) und PEAR (PHP-Erweiterung und Anwendungs-Repository). PECL-Erweiterungen werden als C-Quellcode geliefert. PECL-Erweiterungen sind als C-Spracherweiterungen kompiliert, die mit dem PHP-Kern verlinkt sind. Als C-Programme laufen PECL-Erweiterungen effizienter als PEAR-Pakete. PECL enthält Module für die XML-Syntaxanalyse, den Zugriff auf zusätzliche Datenbanken, Mail-Syntaxanalyse und das Einbetten von Perl oder Python in PHP-Skripte.
Ein PEAR-Paket wird als gzipped tar-Datei geliefert. Jedes Archiv besteht aus einem normalerweise in einem objektorientierten Stil in PHP geschriebenen Quellcode. Viele PEAR-Pakete können leicht von Entwicklern als gewöhnlicher Code Dritter durch einfache Include-Anweisungen in PHP verwendet werden.
Installieren von PECL-Erweiterungen
Die PECL-Erweiterungen müssen zu Dateien mit gemeinsam genutzten Objektdateien (.so) kompiliert werden, bevor sie mit PHP verwendet werden können.
Einige Erweiterungen erfordern zusätzliche Software, um erfolgreich erstellt und installiert zu werden. Das Installieren der Erweiterung schlägt fehl, wenn die zusätzliche Software nicht in PATH gefunden wird. Die Fehlermeldungen unterscheiden sich, je nach erforderlicher Software und Erweiterung, die installiert wird. Die zusätzliche Software, die üblicherweise erforderlich ist, umfasst GNU Autoconf und re2c (http://re2c.org/).
Führen Sie den folgenden Befehl aus, um nach der Installation von Sun Studio die PECL-Erweiterung heruntrezuladen, zu kompilieren und zu installieren:
# OPT_ROOT/bin/pecl install <extension name>
Wenn Sie sich hinsichtlich des Erweiterungsnamens nicht sicher sind, können Sie mithilfe des folgenden Befehls eine Liste aller verfügbaren Erweiterungen aufrufen:
$ OPT_ROOT/bin/pecl list-all
Installieren von PEAR-Erweiterungen
Führen Sie folgenden Befehl aus, um die PEAR-Erweiterung herunterzuladen und zu installieren:
# OPT_ROOT/bin/pear install <extension name>
Installieren von Python-Erweiterungen
Python Erweiterungen werden von Easy Install unterstützt. Easy Install ist ein Python-Modul (easy_install), im Paket mit Setuptools, mit denen Sie Python-Pakete automatisch herunterladen, erstellen, installieren und verwalten können. Mit easy_install können Python-Erweiterungen aus dem PyPI-Repository (Python Package Index) heruntergeladen und installiert werden.
Installieren von Setuptools (easy_install)
Mit den folgenden Befehlen können Sie Setuptools herunterladen und installieren. Um das Setuptool-Paket zu kompilieren, muss Sun Studio in Ihrem System installiert sein. Stellen Sie außerdem sicher, dass der Speicherort von Sun GlassFish Web Stack in der PATH-Variable des Systems vorhanden ist. Dadurch werden alle Probleme mit der bestehenden Installation von Python vermieden.
- Laden Sie das Python-Setuptools-Paket herunter und extrahieren Sie es von http://pypi.python.org/pypi/setuptools#downloads. Laden Sie die Datei tar.gz (setuptools-0.6c9.tar.gz) herunter.
- Führen Sie den folgenden Befehl aus, um das Setuptools-Paket zu kompilieren und es zu installieren.
# python setup.py install
Verwenden von easy_install
easy_install ist sehr einfach zu verwenden. Führen Sie lediglich folgenden Befehl aus, um die Python-Erweiterung herunterzuladen und zu installieren.
# python easy_install.py <package name>
Sie können das PyPI-Repository durchblättern unter http://pypi.python.org/pypi .
Installieren von Ruby-Erweiterungen (RubyGems)
Ruby-Erweiterungen werden von RubyGems unterstützt. RubyGems ist eine Paketverwaltung für die Ruby-Programmiersprache, die ein Standardformat für die Distribution von Ruby-Programmen und Bibliotheken bietet (in einem eigenständigen Format, das sich "Gem" nennt), ein Werkzeug, das entwickelt wurde, um die Installation von Gems leicht zu verwalten, und einen Server, um sie zu verteilen.
Verwenden Sie folgenden Befehl, um die Ruby-Erweiterung zu installieren (gem). Stellen Sie sicher, dass Sun GlassFish Web Stack sich in der PATH-Variable befindet.
# gem install <gem name>
Wenn Sie sich hinsichtlich des Gem-Namens nicht sicher sind, können Sie mithilfe des folgenden Befehls eine Liste aller verfügbaren Gems aufrufen:
# gem list -r -d
Wenn Sie z. B. das MySQL-Gem installieren, müssen die Pfade zu den MySQL 5.1 Client-Bibliotheken und Header-Dateien angegeben werden wie folgt:
# gem install mysql --with-mysql-include=/usr/mysql/5.1/include --with-mysql-lib=/usr/mysql/5.1/lib
| Hinweis Um Gem zu verwenden, müssen Sie direkten Zugang zum Internet haben. Wenn Ihr System sich hinter einer Firewall befindet oder wenn es einen Proxy-Server verwendet, legen Sie die Variable HTTP_PROXY fest. |
Das Verzeichnis, auf das durch GEM_HOME verwiesen wird, sollte schreibbar sein. Achten Sie darauf, den folgenden Befehl auszuführen:
$ chmod -R a+w <GEM_HOME_PATH>
Achtung - Führen Sie die zuvor erwähnten Aufgaben nicht aus, wenn GEM_HOME auf {{$HOME/.gem}}verweist.
Installieren von Apache-Erweiterungen
Zusätzliche Funktionen für Apache sind als Plug-In-Module über Drittanbieter erhältlich. Diese Module können einzelne Quelldateien sein, die vom Benutzer erstellt und installiert werden, indem er apxs oder einen komplexeren Build ausführt, der den Pfad nach apxs als ein Konfigurationsargument nimmt.
Die Module sind für 32-bit- oder zur 64-bit-Apache individuell erstellt. (Für Red Hat Enterprise Linux gibt es keinen 64-bit-Build.)
Der von apxs verwendete Compiler muss mit dem Compiler übereinstimmen, der zum Erstellen von Apache verwendet wurde. Auf OpenSolaris und Solaris 10 muss der in PATH gefundene CC-Befehl Sun Studio sein; wenn gcc installiert ist, müssen Sie möglicherweise PATH manipulieren, um zuerst auf Sun Studio hinzuweisen. Auf Red Hat Enterprise Linux wird gcc verwendet.
Hier sehen Sie ein Beispiel für einen Modul-Build, in dem sowohl 32-bit- als auch 64-bit-Versionen des Moduls erstellt werden:
$ pfexec /usr/apache2/2.2/bin/apxs -ci mod_example.c $ pfexec /usr/apache2/2.2/bin/64/apxs -ci mod_example.c
Auf diese Weise wird mod_example.so in den Verzeichnissen /var/apache2/2.2/libexec/mod_example.so und /var/apache2/2.2/libexec/64/mod_example.so erstellt.
Der empfohlene Weg, das Modul zu laden und zu konfigurieren, ist die Erstellung einer Datei in /etc/apache2/2.2/conf.d mit folgendem Inhalt:
<IfDefine 64bit> LoadModule example_module /var/apache2/2.2/libexec/64/mod_example.so </IfDefine> <IfDefine !64bit> LoadModule example_module /var/apache2/2.2/libexec/mod_example.so </IfDefine> #module configuration directives
Module, die unter Verwendung eines Konfigurationsskripts erstellt wurden, bieten üblicherweise a --mit-apxs oder --mit-apxs2-Option. Geben Sie den Pfad entweder zur 32-bit oder zur 64-bit apxs an, je nachdem, welcher Modus erforderlich ist.
Erweiterte Konfiguration
Sun GlassFish Web Stack kann den Vorteil spezieller Funktionen von Solaris OS, wie Solaris Zones und DTrace, nutzen. Weitere Informationen finden Sie unter:
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Aug 26
g11nautomation says:
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